No. That's too personal. Der Blog.

Phasen des Übergangs können spannend sein, vor allem aber sind sie lehrreich. Die Post-Uni-Jobsuche ist auch eine Phase der Vorprägung anhand von Halbwissen, dass man sich schon während der letzten Semester angeeignet hat. Die scheinbar logische Ableitung, man sei “besonders wertig”, da man ja den Master und eben nicht nur den Bachelorabschluss angestrebt habe. Dann stehen auf einmal Zahlen im Raum, die das Einstiegsgehalt umreißen. Schnell zeigt sich: Das wahre Einstiegsgehalt ist eine Utopie und allenfalls auf Jura- oder IT-Absolventen anwendbar. Die Generationsdebatte rund um die Generation y will uns mitteilen, dass wir emanzipiert sind, uns unseren Arbeitgeber aussuchen können. Bitte kritisch sein, nicht alles akzeptieren. Was also sind meine Erfahrungen? Was zunächst auffällt ist das raumgreifende “Impression management” der Unternehmen selbst. Nach außen ist immer alles top (“Wir gehören zu den größten der Branche…”) Die Innenansicht ist oft eine andere. “Wir waren mal größer, “wir wollen Sie zunächst entwickeln” - alles Sätze, die symptomatisch sind und mir sagen wollen: Wir können Ihnen keine Sicherheit bieten, aber seien sie doch bitte bereit für wenig Lohn bei uns einzusteigen. Das kollidiert mit der Haltung, die mir aufgezwungen wurde. Ich bin keineswegs geldgeil, doch wo es nicht mehr fair ist, ist auch eine Akzeptanz nicht mehr hervorzukitzeln. Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander. Doch Geld ist ja nicht so wichtig. Das sehe ich bis zu einem gewissen Grad auch so, doch Unternehmen die von sich behaupten, gut im Geschäft zu sein sollten sich fair verhalten. Oft ist dies nicht gegeben. Auf der anderen Seite: Ja, das Unternehmen steht tatsächlich gut da, und man zahlt viel. Dann wird allerdings vorausgesetzt, dass eine 70 Stunden Woche vorbehaltslos akzeptiert wird, mit Sätzen wie: “Was sind Ihre materialistischen Träume, Herr Wichelmann?” wird man dann zum einseitig motivierten “Hans-Haudrauff im Geldrausch” erzogen. Schlimm ist das. Denn: Ein Psychologiestudium macht dich ja mündig und vermittelt im besten Fall (falls durch eine tolle Erziehung noch nicht hinreichend geschehen) differenzierte Ansprüche. Mein Eindruck ist: In der vertriebsorientierten Personalrekrutierung, wo tatsächlich viel umgesetzt und verdient wird, arbeitet man auf Kosten der motalischen Integrität und ist bereit sich ganz in den Dienst des Unternehmens zu stellen: Denn Mehrarbeit ist geil und Geld der Lebensinn. Die Erkenntnis ist: Schraube deine Ansprüche zurück (vergleiche dich nicht ständig mit anderen), achte auf das Team und versuche nicht direkt alles auf einmal haben zu wollen. Eine etwas bittere Erkenntnis, aber so ist das nun mal.

Oct 15
It’s all about the company
Garten Eden. Jetzt auch in Sülz.
Sep 18

Garten Eden. Jetzt auch in Sülz.

Sep 3

Mein Bezug zu Dänemark hielt sich bisher in Grenzen. Wäre ich zynisch, dann hätte Dänemark den Ruf als “Durchfahrtsland” für immer behalten. Doch: “Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht” - was er dann kennt vielleicht doch. Für Classic Rock dürfte ich den Zipfel oberhalb Norddeutschlands besuchen. Erster Eindruck. Nordisches Fachwerk sieht immer schön aus. Zweiter Eindruck: Tønder ist ein netter Ort und die Dänen sind reserviert, aber höflich. Und zweifelsohne sehr gut gekleidet. Enough said.

Sep 3
Tønder Festival - Tak! Tak! Tak!
Aug 28

Ex-Oasis Member und passioniertes Großmaul Liam: Jetzt hat er, vermutlich  angetrunken, die magischen Worte OASIS gepostet - und alles schreit nach Reunion. Immer noch ein soziokulturelles Phänomen dieses Gesamtkunstwerk aus Prollo, Sensibelchen & Rockstar.

Apr 25
Twitterperlen Vol (1) - Oasis back together?

image

Inhaltsangabe: 

Social Media Recruiting hat dem Sektor der Personalbeschaffung neue Perspektiven eröffnet. Doch wie ist der Einfluss von Social Media Recruiting innerhalb der Branche zu bewerten? Dieses Fachbuch gibt Aufschluss über den vollzogenen Perspektivenwechsel. Dabei liegt der Fokus auf einer Betrachtung der Generation Y und wie deren Sichtweise die Kommunikationsmechanismen zwischen Bewerber und Unternehmen verändern. Die Zeit in der Bewerber lediglich als Bittsteller für die Unternehmen fungieren sind vorbei. Unternehmen sind bei der Personalbeschaffung auf einen intensiven Social Media Dialog angewiesen, in dem neben einer schnellen Feedbackorientierung auch eine gesellschaftliche Positionierung deutlich wird. Mit anderen Worten: Eine Profilierung über den Markenkern ist in der heutigen webbasierten Kommunikationsgesellschaft nicht mehr ausreichend. Dieses Fachbuch analysiert zunächst die klassischen Methoden des Personalrecruitings, um dann Bezug auf die Erwartungen und Präferenzen der sogenannten Generation Y zu nehmen. Über welche Social Media Kanäle ist Recruiting in der heutigen Zeit möglich? Welche Portale gibt es? Welche Zukunftsperspektiven gibt es für den Sektor des Social Media Recruitings? Begleitend werden Themen wie Datenschutz im Zeitalter des Web 2.0 reflektiert. Auch die Internetpositionierung bei der Personalbeschaffung vor dem Hintergrund notweniger SEO-Tools und Prozessoptimierung ist Gegenstand dieses Buches. Anhand einer explorativen Imagestudie werden verschiedene Behandlungspunkte aus Sicht einer studentischen Zielgruppe erörtert. Wie werden die Methoden des Social Media Recruitiung allgemein gekannt, welche Erfahrungen gibt es? Dabei fällt der Blick auf die Bewertung der Generationseigenschaften. Dieses Fachbuch soll eine zeitgerechte Analyse des Themas Social Media Recruiting leisten und einen Mehrwert durch die Bereitstellung von Handlungsoptionen, sowohl für Unternehmen als auch für Rezipienten, liefern.

Das Buch ist zu bestellen bei: Amazon, dem Grin  & Diplomica.Verlag.

Apr 11
In eigener Sache…

bitte supporten!!!

Hier laufen hochkarätige, gerne auch abseitige, aber immer wieder tolle Filme. Kritikerlieblinge, die aber nicht auf ein großes Publikum ausgerichtet sind. Im Moment u.a. Land in Sicht (siehe vorige Posts). Der läuft nur hier. 

File:Filmhaus Köln (9128-30).jpg

Apr 10
Filmhaus am Hansaring - Kreativ & Abseitig
Apr 10

Aktion zur Erhaltung des Gebäude 9. Hier gibt der Popjournalist Eric Pfeil sein Statement ab. 

Introducing, Ja, Panik, laue Sommernächte. Unzählige großartige Momente verbinden sich mit dem wohl charmantesten und eigenständigsten Kultur - und Veranstaltungsort in Köln, dem Gebäude 9.  Jetzt soll es weichen. Um das nicht zuzulassen, könnt ihr einige der im Internet kursierenden Petitionen unterschreiben (Geht einfach mal auf dei FB-Seite des Gebäude 9). Gut sind auch die Videobotschaften (siehe oben). gebaeude-9

Apr 9
Rettet doch mal bitte die Subkultur…